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Sarah Gräftner Brand Designerin und Markenexpertin für Instagram

Design-Psychologie: So ziehst du Kunden mit deinem Branding magisch an

Inhalt

Oft reichen schon ein paar Kniffe, um deine Kund:Innen mit deinem Brand Design emotional und bestmöglich zu erreichen. In diesem Artikel teile ich meine Design-Psychologie-Tipps, die mir bei der Erarbeitung meines „psychologisch-perfekten Brand Designs“ geholfen haben. Für eine richtig gute Design-Wirkung und dein noch erfolg­reicheres Online Business!
Design-Psychologie-Wie-Design-wirkt

Design-Psycholo­gie – Was ist das eigentlich?

Wie man dem Namen schon entnehmen kann, beschäftigt sich die Design-Psychologie mit der Psychologie verschiedener Designs. Es geht also um die Wirkung eines Designs auf die Betrachter:innen. Welche Gefühle löst das Design aus? In welcher Weise beeinflusst das Design seine Betrachter:innen? Wie sehr sich (potenzielle) Kund:Innen von einem Design angesprochen fühlen, hängt dabei von ihren individuellen und kulturellen Unterschieden ab. Gutes Brand Design ist also immer eine Mischung aus den Themen „Design“ und „Ange­wandte Psychologie“. Aber keine Sorge, um deine Kund:Innen mit deinem Brand Design best­möglich anzuspre­chen, musst du keineswegs einen Doktor in Psychologie nachholen!

Dein psychologisch perfektes Brand Design

Starten wir doch mal mit einem kleinen Experiment ins Thema…

An was denkst du, wenn du die Wörter Maluma & Takete hörst? Welches Wort würdest du welcher Abbildung zuordnen? Und welche beschreibenden Adjektive fallen dir dazu ein (z.B. weich, sanft, maskulin, hart)?

Design Psychologie Experiment
Nimm dir kurz Zeit, mach dir ein paar Gedanken dazu und ließ erst anschließend weiter. Das „Maluma & Takete“-Experiment wurde bereits 1929 von dem Gestaltungs­psychologen Wolfgang Köhler entwickelt. In 90 Prozent der Fälle ordneten seine Versuchspersonen „Maluma“ der runden Form und „Takete“ der eckigen Form zu. Köhler zeigte mit dem Ex­periment, dass alles Wahr­genommene – egal ob Bilder oder Sprache – intuitiv mit bestimmten Anmutungen und Wirkungen verbunden wird. Und genau das ist sicher auch dein Ziel: Deine Wunschkund:Innen bereits auf den ersten Blick mit deinem Brand Design intuitiv ansprechen und emotional erreichen.
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Intuitives Design in deinem Branding

Ein Ziel vor Augen zu haben ist schön und gut. Aber was ist ein „intuitives Design“ eigentlich genau? Kleiner Spoiler: Es bedeutet nicht, dass du dich tief mit dir selbst verbinden musst, um ein schickes schnelles Brand Design zu kreieren. Eher geht es darum, deinen Webauftritt so stimmig zu designen, dass Nutzer:innen sich ohne Probleme – also intuitiv – zurechtfinden.

Denn die meisten Menschen bleiben nur ein paar Sekunden auf einer neuen Website. Finden sie sich dort nicht sofort zurecht, verschwinden sie wieder. Besonders bitter: Sie kommen meist nicht wieder. Für dein erfolgreiches Online Business ist es also essenziell, dass du deine Brand so aufbaust, dass sie deine Kund:Innen innerhalb weniger Sekunden für sich gewinnt.

5 Tipps für Design-Psychologie in deinem Branding

Design-Psychologie Tipp 1/5

Wähle gute Bilder für bessere Entscheidungen

Bilder haben den größten Einfluss auf unsere Entschei­dungen. Das ist evolutions­biologisch begründet. Unsere Vorfahren mussten oft innerhalb von Sekunden Entscheidungen treffen, die über Leben und Tod ent­schieden. Kamen Tigerstreifen in ihr Blickfeld, hatten sie keine Zeit, lange nach­zugrübeln. Jetzt stand schnelle Reaktion (Flucht) auf dem Programm! Wir sind also genetisch dazu veranlagt, anhand visueller Reize intuitiv zu handeln oder über unser Handeln zu entscheiden. Je besser die Bilder deines Online Business sind, desto eher bleiben Kund:innen auf deiner Website. In hoch­wertige Bilder zu investieren ist also einer meiner absoluten Lieblingstipps für dich.

Ich kann dir an dieser Stelle die hochwertigen und liebevoll erstellten Stockfotos von Darlingstock ans Herz legen. Dabei handelt es sich um einen Stockfoto-Anbieter aus Deutschland, über den du durch ein Abo an wunder­volles Bild- und Video-Material gelangst (und noch mehr). Außerdem hast du die Möglichkeit neue Shooting-Motive zu beeinflussen und honorierst die gute Arbeit der Fotograf:innen durch einen fairen Preis. Wenn du dich über meinen Affiliate Link registrierst, erhalte ich einen kleinen Bonus und würde mich sehr freuen 🙂

Design-Psychologie Tipp 2/5

Huldige das Hicksche Gesetz

Der Psychologe William Hick bewies, dass eine Person umso länger für eine Entschei­dung braucht, je mehr Aus­wahl­möglichkeiten sie hat. Dies ist heute als Hicksches Gesetz bekannt. Im Klartext bedeutet das für dich: Baue nur die Elemente in dein Brand Design ein, die es auch wirklich benötigt. Zu viel überflüssiger Schnickschnack verwirrt das Unterbewusst­sein deiner potenziellen Kund:innen und sie springen ab.

Design-Psychologie Tipp 3/5

Sag es durchs Bild

Wie bereits erwähnt, sind wir Menschen sehr visuell veranlagt. Doch neben qualitativ wertvollen Bildern, geht es dabei auch um die eigene Sprache der Bilder. Das „Maluma & Takete“-Experi­ment zeigt sehr schön, wie Formen auf uns wirken. In meinem Blogbeitrag „Farbwirkung“ gehe ich außerdem auf die unter­schied­liche psycho­logische Wirkung von Farben ein. Je mehr du über die Form- & Farbwirkung von Elementen weißt, desto besser kannst du sie in deinem Brand Design verwenden. Und deine Kund:Innen so unterbewusst positiv beeinflussen.
Farbwirkung

Design-Psychologie Tipp 4/5

Nutze die Macht der Gewohnheit

Der Mensch ist ein Gewohn­heitstier. Achte also darauf, dass sowohl dein gesamtes Design, so wie viele inter­aktive Schritte (auf deiner Website & Co.) stets ähnlich oder besser noch gleich­bleiben. Je weniger sich deine (potenziellen) Kund:Innen an neue Designs und Abläufe gewöhnen müssen, desto mehr fühlen sie sich von deinem Business ange­sprochen. Sie kennen es und gewöhnen sich immer mehr daran. Gewohnheit weckt Vertrauen und Vertrauen ist eins der absoluten Kaufargumente! Gleichzeitig sparst du dir viel Zeit, weil du nicht ständig völlig neue Design-Ideen entwickeln musst.

Design-Psychologie Tipp 5/5

Nutze den Mere-Exposure-Effekt

Der Mere-Exposure-Effekt wurde 1968 von Robert Zajonc entdeckt und besagt, dass wir Dinge mit der Zeit positiver beurteilen, je öfter wir sie sehen. Bedeutet: Je öfter deine (potenziellen) Kund:innen dein Branding wahrnehmen, desto positiver werden sie es beurteilen. Damit sie dein Branding allerdings überhaupt als das solche wahrnehmen, solltest du über ein starkes Brand Design besitzen und dies auch konsequent einsetzen.

Werbepsychologie trifft Design-Psychologie

Zum Abschluss unserer kleinen Exkursion in die menschliche Psyche verrate ich dir nun noch, wie Marken uns „austricksen“. Ihr Geheimnis: Die Werbepsycho­logie – die Erweiterung der Design-Psychologie. Die Werbepsychologie erforscht, wie sich Werbung auf die Wahr­nehmung, das Empfinden und auf das Verhalten von potenziel­len Käufer:innen auswirkt. Dazu wieder ein kleines Beispiel:
Coca Cola Werbepsychologie

Welche 3 bis 5 Bilder entstehen in deinem Kopf, wenn du den Namen „Coca-Cola“ hörst?

Mach dir gerne wieder ein paar Gedanken und ließ erst anschließend weiter.

👉  Die Auflösung:

Hast du an eine Gruppe junger, dynamischer Menschen gedacht, die freudestrahlend eisgekühlte Cola genießen? Oder an einen roten, bunt-leuchtenden LKW, der durch eine verschneite Landschaft fährt? Mit Sicherheit wirst du nicht an einen deutlich übergewichtigen/kranken Menschen gedacht haben, der neben seinem dicken Burger auch gerne eine große Cola genießt. Bedenkt man, wie viel Zucker und Chemie in Coca-Cola steckt, sollte das eigentlich zuallererst in unseren Köpfen auftauchen. Stattdessen denken wir an ein „cooles“ Getränk, dass bei keinem richtig guten Event fehlen darf.

Und genau das ist Werbepsycho­logie! Coca-Cola hat es geschafft, sein Brand Design mit emotionalen Bildern zu füllen. Längst ist Coca-Cola kein einfaches Getränk mehr. In den allermeisten von uns ruft es spezifische (meist positive) Gefühle hervor.

Werbepsychologie – das gute Markenimage

Genau aus dem eben genannten Grund verfolgen Marken nicht nur Performance-Kampagnen, die für einen großen Abverkauf ihrer Produkte sorgen sollen. Sie launchen darüber hinaus auch regelmäßig sogenannte „Image-Kampagnen“, die das Image einer Marke bei den Konsu­ment:Innen festigen sollen. Steht dein psychologisch perfektes Brand Design, ist Werbepsycho­logie vielleicht die nächste Herausforderung, die du annehmen möchtest.

Du siehst: Unsere Psyche ist federführend, wenn es darum geht, Produkte zu kaufen und Marken zu bewerten. Ich persönlich finde diesen Aspekt sehr interessant. Und ich kann dir sagen: Je tiefer du in die Köpfe deiner Kund:innen eintauchst, desto besser verstehst du ihre Bedürfnisse. So kannst du ihnen ein einzigartiges Kauferlebnis ermöglichen.

Und du sorgst gleichzeitig dafür, dass dein Business noch erfolgreicher wird.

Dabei wünsche ich dir viel Spaß und noch mehr Erfolg! 🙂

Deine

Sarah

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WER SCHREIBT hier?
Das bin ich, Sarah!

Als Brand Designerin und Markenexpertin unterstütze ich Unternehmerinnen & Selbständige dabei ihren Business-Traum in die Tat umzusetzen. Gemeinsam kreieren wir Markenauftritte, die Expertise sichtbar machen, bei Wunschkunden ins Schwarze treffen und für nachhaltiges Branding sorgen.

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Eine Antwort

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